Medizinische Massage - (06)
Wirkungsmechanismus:
Die Massage gehört zur Mechanotherapie. Die Massage ist ein mechanischer Reiz für die Haut, das Unterhaut-Bindegewebe und die Muskulatur. Im Muskel steigert sich die Durchblutung, die Lymphzirkulation wird angeregt. Lokale und reflektorische Fernwirkung verbessern die Durchblutung, lindern Schmerzen. Die Wiederholung der Techniken (Streichen, Reiben, Kneten, Klopfen, Vibration) führt zur Summation der mechanischen Reize, die in ihren physiologischen Wirkungen ähnliche Veränderungen im Körper hervorruft wie elektrische Energie. Eine gut durchgeführte Massage ist durch die Entspannung der äußeren Hautschicht, der Epidermis, einer der besten Regeneratoren für unsere Haut. Die Rötung im betroffenen Bereich zeigt, dass es zu einer Hyperämie gekommen ist. Sie wirkt muskelentspannend und muskeltonisierend.
Ablauf der Behandlung:
Der Patient liegt entspannt auf dem Bauch auf der Behandlungsliege. Der Komfort wird durch die Gesichtsaussparung auf der Liege sichergestellt. Während der Behandlung ist der Patient passiv. Die von NEAK unterstützte medizinische Heilmassage hat eine Grunddauer von: 20 Minuten.
Dauer:
Insgesamt 20 Minuten.
Indikationen:
Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule, wie Bandscheibenvorwölbung, Bandscheibenvorfall, Arthrose der Hüft-, Knie-, Sprung- und Schultergelenke, Weichteilstörungen, entzündliche Gelenkerkrankungen im inaktiven Stadium als symptomatische Therapie, Nachbehandlung orthopädischer Operationen, Rehabilitation nach Unfalloperationen zur Lockerung der Muskulatur entlang der Wirbelsäule, hervorragend anwendbar z.B. vor der Krankengymnastik zur Lockerung der Muskulatur.
Kontraindikationen:
- Herz- und Kreislauferkrankungen: Innerhalb von einem halben Jahr nach einem Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, medikamentös nicht reagierende Bluthochdruck
- Venenentzündung,
- Schilddrüsenüberfunktion
- Epilepsie, Multiple Sklerose
- Entzündungsphase bei Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Inkontinenz (teilweiser oder vollständiger Verlust der Kontrolle über Stuhlgang oder Wasserlassen)
- Blutungsneigung, Einnahme von Blutgerinnungshemmern, Menstruation
- 5 Jahre nach Krebserkrankung, aber auch danach nach individueller Abwägung
- Ansteckende Krankheiten
- Offene Wunden, Verletzungen, ansteckende Hautkrankheiten
- Fieberzustand
- Schwangerschaft
- Lokale Hautveränderungen (Hautverletzung, Hautkrankheit)
- Krampfadern, Blutungsneigung
- Vorsicht ist geboten bei Einnahme von gerinnungshemmenden Tabletten.