Stoßwellentherapie

Stoßwellentherapie

(Von der NEAK nicht unterstützt, nur mit voller Vergütung erhältlich, nur auf ärztlichen Vorschlag)

Wirkmechanismus:

In der Heilung wurde die außerhalb des Körpers erzeugte Stoßwelle zuerst zum Zertrümmern von Nierensteinen verwendet. Das Stoßwellentherapiegerät erzeugt unter Verwendung von Hochdruckluft mechanische Energie, die mehr als 600 kleine Schläge pro Minute auf den zu behandelnden Bereich ausübt. Gemäß den Gesetzen der Mechanik, wenn die Welle auf einen harten Stoff trifft, erzielt sie dort eine zerkleinernde Wirkung. Diese Wirkung der Stoßwelle nutzen wir am meisten.

Die biologische Wirkung der Stoßwelle:

  • verursacht eine zelluläre Wirkung in den Geweben durch Absorption (durch Erhöhung der Permeabilität der Zellmembran, Förderung der Zellteilung)
  • Erweiterung der Blutgefäße im Bereich von Sehnen und Muskeln, Verbesserung der Durchblutung an der jeweiligen Stelle
  • aufgrund der Hyperämie konzentrieren sich die entzündungshemmenden Faktoren
  • stimuliert die Knochenheilung
  • unterstützt die Kollagenproduktion.

Aufgrund der aufgeführten biologischen Reaktionen werden physiologisch die folgenden Veränderungen hervorgerufen:

  • Entzündungshemmung
  • Schmerzlinderung
  • Verbesserung des Lymphsystems und Stoffwechsels
  • muskelentspannende Wirkung
  • Auflösung von Kalkablagerungen.

Die Stoßwellen aktivieren die Selbstheilungsmechanismen des Körpers. Die Behandlung beseitigt die eigentliche Ursache des Schmerzes, durch ihre Wirkung regenerieren sich die beschädigten Gewebe allmählich, die bei entzündlichen Reaktionen der Gelenke abgelagerten Verkalkungen werden ebenfalls allmählich resorbiert. Der Vorteil dieser Behandlungsform liegt in ihrer hohen Wirksamkeit, Schnelligkeit und nicht-invasiven (ohne chirurgischen Eingriff) Art.

Behandlungsablauf:

Der Patient liegt bequem auf der Behandlungsliege, macht den zu behandelnden Körperteil frei. Die zu behandelnde Oberfläche wird mit Ultraschallgel eingerieben, und die Behandlung wird mit massierenden Bewegungen durchgeführt. Da die Körperoberfläche einer starken mechanischen Belastung ausgesetzt ist, kann es im betroffenen Bereich zu einem unangenehmen Gefühl bzw. Schmerz kommen, was durch eine Änderung der Intensität gemildert werden kann. Im Laufe der Zeit – mit Fortschreiten der Heilung – nimmt der Grad dieser Empfindung ab. Die Behandlungsdauer kann in Minuten gemessen werden, in der Regel kann die erforderliche Anzahl von Stößen in 5 Minuten abgegeben werden, wobei diese Zeit individuell variieren kann. Die Anwendung erfolgt kurativ, es sind nach Erfahrung mindestens 5 Behandlungen erforderlich, jedoch sind auch 10-15 Sitzungen nicht selten.

Indikationen:

Wir empfehlen es bei chronischen Bewegungskrankheiten, die hartnäckig und auf andere Behandlungen nicht ansprechen, wenn sogar die Möglichkeit eines chirurgischen Eingriffs erwogen wird, wie z.B.

  • Kalkaneussporn (Fersensporn)
  • Achillessehnenentzündung
  • Golferellenbogen
  • Tennisellenbogen
  • eingefrorene Schulter
  • Bursitis
  • SHIN SPLINT- Schmerz an der vorderen Schienbeinfläche
  • Sportverletzungen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Plantarfasziitis (plantare Aponeurose)
  • Schmerz an den Muskelansatzpunkten
  • Springerknie-Syndrom
  • Gelenkverschleiß im Knie.

Kontraindikationen:

Krampfadern im betroffenen Bereich, Thrombose, Bluterkrankung und die Einnahme von Blutgerinnungshemmern, venöse Insuffizienz, akute Entzündung, Schwangerschaft, wachsende Knorpel bei Kindern, nach einer therapeutischen Röntgenbestrahlung für 6 Wochen, Steroidgebrauch in den letzten 6 Wochen, Fieber, Grippe, Tumor, Polyp im behandelten Bereich, Tuberkulose, Herzschrittmacher, Stenteinsetzung, ulzerierte Haut, diabetischer Fuß.