Unterwasser-Wasserstrahlmassage - (tangentor - 07)

Unterwasser-Wasserstrahlmassage - (tangentor - 07)

Wirkungsmechanismus:

Die Unterwasserdruckstrahlmassage kombiniert Mechanotherapie und Hydrotherapie. Ihre positive physiologische Wirkung beruht hauptsächlich auf der massierenden, drückenden Wirkung des Wasserstrahls. Die Unterwasserdruckstrahlmassage drückt die Haut ein, und nach dem Abklingen des Drucks entsteht eine reaktive Hyperämie. An der behandelten Stelle kann laut einiger Literaturdaten der Blutfluss um 81,5 % erhöht werden. Die verbesserte lokale Durchblutung steigert auch den Stoffwechsel. Der mechanische Effekt wirkt sich auch auf den Lymphkreislauf aus und beseitigt Lymphstauung. Eine weitere wichtige biologische Wirkung ist die Verbesserung des Muskeltonus. All diese Effekte machen die Behandlung schmerzlindernd.

Ablauf der Behandlung:

Die Behandlung wird in einer medizinischen Wanne mit 34-37 Grad warmem Wasser durchgeführt, mit einem Wasserstrahlgerät, das den geeigneten Abstand und den passenden Wasserdruck (0,5-2 Atmosphären) hat. Die Behandlung beginnt in Richtung der unteren Gliedmaßen, dann der oberen Gliedmaßen und entlang der Wirbelsäule, bis sie den gesamten Körper einbezieht.
Bei der Behandlungsdauer ist das Prinzip der Gradualität zu beachten, bis das Maximum von 20 Minuten erreicht ist.

Dauer:

Insgesamt 20 Minuten.

Indikationen:

Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule, wie Bandscheibenvorwölbung, Bandscheibenvorfall, Verschleißerscheinungen von Hüfte, Knie, Knöchel, Schulter, Weichteilstörungen, symptomatische Therapie in der inaktiven Phase entzündlicher Gelenkerkrankungen, Nachbehandlung orthopädischer Operationen, Rehabilitation nach Unfalloperationen zur Lockerung der Spannung der entlang der Wirbelsäule liegenden Muskulatur und zur Steigerung der Durchblutung. Eine der beliebtesten Behandlungsmethoden in der Nachbehandlung von Operationen.

Kontraindikationen:

  • - Herz- und Kreislauferkrankungen: innerhalb von sechs Monaten nach einem Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, auf medikamentöse Therapie nicht ansprechender Bluthochdruck
  • Venenentzündung,
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Epilepsie, Multiple Sklerose
  • Entzündungsphase von Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Inkontinenz (teilweise oder vollständige Beeinträchtigung der Stuhl- oder Urinkontrolle)
  • Blutgerinnungsstörungen, Einnahme von Blutverdünnern, Menstruation
  • - Krebserkrankung bis zu 5 Jahre nach Behandlung, auch danach nur nach individueller Abwägung
  • Infektionskrankheiten
  • Offene Wunden, Verletzungen, ansteckende Hauterkrankungen
  • Fieberzustand
  • Schwangerschaft
  • Krampfadern, oberflächliche oder tiefe Venenentzündung
  • Embolie-Gefahr
  • Schwere Osteoporose.